Großväterland für Einsteiger

Großväterland ist ein Crowdfunding-Projekt, dessen Ziel eine Graphic Novel mit Episoden aus dem Zweiten Weltkrieg ist.

  • Erzählt aus Perspektive und Erinnerungen von noch lebenden Zeitzeugen, wollen wir nicht die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, sondern persönliche Geschichten aus dieser Zeit illustrieren. Und zwar solche, die sich tatsächlich zugetragen haben und solche, die noch nie erzählt wurden.
  • In Großväterland sollen die letzten Zeitzeugen eines der schlimmsten Kriege der Menschheitsgeschichte die wichtige Möglichkeit bekommen, der Nachwelt von ihren tragischen Schicksalen zu berichten. Frei von Beschönigungen und erhobenen Zeigefingern! Wir können und sollten ihnen zuhören so lange es geht!
  • Die Geschichten unserer Protagonisten werden von uns im korrekten historischen Zusammenhang erschlossen und eingeordnet. Wir haben in unserem Team einen spezialisierten Historiker und werden auch eng mit weiteren Experten und Institutionen zusammenarbeiten. Wir distanzieren uns nicht nur von jeder Vereinnahmung durch Rechtsradikale und (Neo)-Nazis, sondern werden Teile der Erlöse konkret an Institutionen spenden, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen!

Finanzierung über Crowdfunding

Um Großväterland realisieren zu können, möchten wir über eine internationale Crowdunding Kampagne eine Vorfinanzierung von mindestens 14.000 Euro – eher 25.000 Euro – erreichen. Eine Finanzierung über diese Summe hinaus, ist denkbar und aufgrund des immensen Ausmaßes, allein schon an Recherchearbeiten, auch wünschenswert. Zudem werden bei Erreichen der sogenannten „Stretch Goals“ Zusatzartikel freigeschaltet und der Seitenumfang des fertigen Buches deutlich erhöht.

Einige Worte zum Titel

Großväter steht in unserem Buch stellvertretend für Menschen, die im Deutschland des Zweiten Weltkrieges gelebt haben und die durch diese Zeit für immer geprägt und traumatisiert wurden. Dazu gehören Männer, die als Soldaten an den Fronten kämpfen mussten, aber auch Frauen, die in der Heimat ausharrten, nicht wissend, ob ihre Männer je zurückkommen würden. Das sind Kinder, die ihre frühesten Lebensjahre in Bunkern verbringen und dort um ihr Leben zittern mussten. Auch sind es Millionen von Flüchtlingen, die gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen und weitere Millionen, die in grausame alliierte Kriegsgefangenschaft gerieten. Neben Holocaustüberlebenden, deren Geschichten schon vielfach erzählt wurden und die auch nie in Vergessenheit geraten dürfen, so müssen wir heute aber auch Menschen zuhören, die als Deutsche von den Nazis ausgebeutet und benutzt wurden oder aber auch Opfer von Kriegsverbrechen- und vergehen anderer beteiligter Staaten wurden.

So geht es für Dich weiter:

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Kommentare (2)

  1. sehr cooles Projekt und sicherlich später eine große Bereicherung für die Geschichtsdidaktik. Außerdem Topaktuell im Bereich Gender und Alltagsgeschichte.

  2. Vielen Dank. Ja, wir hoffen auch, später an Schulen mit unserem Comic als lebendiger Einstieg für dieses wichtige Thema dienen zu können. Dazu werden wir mit Pädagogen und Historikern zusammenarbeiten.

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